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Unternehmen gründen:
28 Startup-ExpertInnen teilen ihre Tipps für erfolgreiches Wachstum
Ein Unternehmen gründen: diesem Gedanken wohnt immer ein spezielle Zauber inne, finden Sie nicht? Jeden Morgen wacht man mit diesem Kribbeln auf, das einen motiviert, die Welt oder zumindest sein Unternehmen ein bisschen besser zu machen. Viele Fragen gehen einem durch den Kopf, wenn man ein Unternehmen gründet. Darauf sucht man Antworten. Da ist es gut, wenn man den Rat von erfahrenen Experten oder von Menschen, die schon mal in einer ähnlichen Situation waren, einholen kann.
Guter Rat zählt:
28 Startup-Experten geben ihre persönlichen Top-Tipps zur Unternehmensgründung
In unserem eBook haben wir 28 Expertinnen und Experten aus dem gesamten DACH-Raum nach ihren persönlichen Gründungstipps befragt. So unterschiedlich ihre Hintergründe auch sein mögen – eines haben sie alle gemeinsam: jahrelange Erfahrung und wertvolles Know-how, das Gründer:innen wirklich weiterbringt. Ob Gründerin oder Gründer, Gründungsberater:in, Finanzprofi, Werbestratege, Business Angel, Jurist:in oder Wirtschaftsprüfer:in – wir beleuchten das Thema Unternehmensgründung aus verschiedensten Perspektiven.
Auf 104 Seiten finden Sie bewährte Tipps, praxiserprobte Strategien und echte Gründer-Hacks für nachhaltiges Wachstum – viele davon haben bereits dazu beigetragen, aus Start-ups erfolgreiche KMUs zu machen.
Neugierig geworden? Hier ein kleiner Vorgeschmack auf die Stimmen aus unserem eBook:

Unternehmen gründen: Diese Expert:innen teilen ihre wertvollsten Tipps
Zu einer richtigen Idee gehört auch immer … das richtige Timing!
Natürlich gehört auch immer ein Quäntchen Glück dazu, aber im Grunde haben die Gespräche mit den 28 Expertinnen und Experten schon gezeigt, dass die richtigen unternehmerischen Schritte über Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens entscheiden. Was besonders spannend ist: Die Qualität der Idee für das Geschäftsmodell ist gar nicht so entscheidend, wie man vermuten würde. Es gibt vielmehr eine ganze Reihe von Faktoren, die zusammenpassen müssen, damit eine Erfolgsstory geschrieben wird. Einer davon ist das richtige Timing. Auch Bill Gross, erfolgreicher Unternehmer aus den USA, hat in einem TED-Talk über die Gründe von erfolgreichen oder weniger erfolgreichen Start-ups gesprochen und stellt fest: Der richtige Zeitpunkt des Markteintrittes ist ein ganz wesentlicher Erfolgsfaktor.
Auch Alexander Kühne, Projektinvestor bei futureSAX GmbH, ist derselben Meinung und hat in unserem eBook für Start-ups allen Gründerinnen und Gründern folgenden Tipp ans Herz gelegt: „Das Timing ist entscheidend, ob der Markt Eure Produkte und Dienstleistungen annimmt. Ist man zu früh dran, existiert der Markt gegebenenfalls noch nicht, kommt man zu spät, ist die Konkurrenz eventuell schon zu groß. Viele tolle Ideen sind daran gescheitert, dass der Markt noch nicht bereit war für bestimmte Produkte – und als Start-up hat man oft nicht die Ressourcen, einen Markt über viele Jahre komplett aufzubauen.“
Ohne richtigen Finanzierungsmix … wird's wohl nix!
René Klein, CEO bei der FürGründer.de GmbH, weist auf die Finanzierung hin. “ Liquidität ist nicht alles – aber ohne Liquidität ist alles nichts. Habt stets eure Zahlen im Blick und vergleicht die Ist-Zahlen mit den Plan-Zahlen, um frühzeitig Abweichungen zu identifizieren und möglichen Liquiditätsengpässen vorzubeugen. Legt eure Finanzierungsstrategie dabei von vorneherein langfristig an.“
Die Hausbank ist für viele Gründer die erste Anlaufstelle, die Praxis zeigt jedoch: Neben den klassischen Start-up Finanzierung wie VC, Crowdfunding oder … sind alternative Formen im Aufmarsch. Der Grund? Viele Kreditgeber schauen bei der Vergabe ihrer Finanzierung vor allem auf die vorhergehenden Bilanzen oder die Stellung dinglicher Sicherheiten. Beides Faktoren, die junge Unternehmen aufgrund ihrer erst kurzen Zeit am Markt und meist eher geringen Eigenkapitalquote nicht erfüllen können. Die Besonderheiten des Geschäftsmodells finden hier eher wenig Anklang…
Wer nicht auf Abhängigkeiten steht und unternehmerische Freiheit schätzt, sollte einen Blick auf alternative Finanzierungsformen werfen. Für viele Start-ups hat sich Factoring in den letzten Jahren zu einer idealen Ergänzung zum klassischen Bankkredit erwiesen. Die Grundidee hinter Factoring ist einfach: Sie verkaufen fortlaufend Ihre Forderungen für Lieferungen und Leistungen und erhalten umgehend den Rechnungsbetrag ausbezahlt. Damit lässt sich der Cash Conversion Cycle optimieren, und last but not least auch das Bankenrating.
Vorteile einer Finanzierung durch Forderungsverkauf (Factoring)
Viele Gründer:innen, die den mutigen Schritt in die Selbstständigkeit wagen, kennen Factoring noch nicht als Finanzierungsinstrument. Dabei bietet der Verkauf offener Forderungen gerade in der Startphase entscheidende Vorteile, die den Aufbau Ihres Unternehmens spürbar erleichtern können:
- Sofortige Liquidität
Durch den Verkauf Ihrer Rechnungen erhalten Sie in der Regel innerhalb von 24 Stunden bis zu 90 % des Rechnungsbetrags – unabhängig davon, wann Ihr Kunde tatsächlich zahlt.
- Bessere Einkaufskonditionen
Mit der gewonnenen Liquidität können Sie Skonti, Rabatte und Boni bei Ihren Lieferanten aktiv nutzen – und sich damit bessere Preise und Verhandlungsspielräume sichern.
- Schutz vor Forderungsausfällen
Ihr Unternehmen wird zu 100 % gegen Zahlungsausfälle abgesichert. Sollte ein Kunde nicht zahlen oder sogar insolvent werden, tragen wir das volle Risiko – nicht Sie.
- Professionelles Debitorenmanagement
Wir übernehmen das komplette Forderungsmanagement für Sie – von der Einbuchung Ihrer Rechnungen über Mahnwesen und Inkasso bis hin zur gerichtlichen Durchsetzung. Das spart Zeit, Kosten und interne Ressourcen – damit Sie sich ganz auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren können.
- Mehr Flexibilität im Vertrieb
Factoring verschafft Ihnen Wettbewerbsvorteile: Sie können Ihren Kunden längere Zahlungsziele anbieten, ohne selbst in einen Liquiditätsengpass zu geraten.
Ob das Instrument Factoring auch für Ihr Start-up greifen kann, können Sie anhand unserer Checkliste ganz einfach ermitteln.
Kostenloses eBook
Erfolgreiches
Unternehmenswachstum
für Start-ups
Last but not least: Niemals den Schwung verlieren, wenn Sie ein Unternehmen gründen!
Ist manchmal leichter gesagt, als getan, denn ein Start-up Unternehmen zu gründen, bedeutet neben Leidenschaft, Neugier und Motivation auch, dass man in den ersten Jahren selten den Fuß vom Gas nehmen darf.
Helmut Karrer, Vorstand bei A.B.S. Global Factoring AG, sagt dazu: „Wenn der Schwung da ist, liefern Gründerinnen und Gründer immer wieder Ergebnisse, die über das hinausgehen, wozu sie glauben, dass sie fähig sind. Ohne persönliches Engagement ist das rasche Ende jedoch vorprogrammiert. Um zu wachsen, muss man sich etwas trauen und neue Wege beschreiten.“
Viel Erfolg bei der Umsetzung Ihrer Idee! Sprechen Sie uns gerne an, wenn wir Sie dabei unterstützen können.
Case Study
Factoring als Wachstumsfinanzierung
Bei unserem Kunden handelt es sich um ein Unternehmen im Bereich HealthCare. Als führender Hersteller von Virtual Reality Brillen für die Palliativmedizin ist das Unternehmen hauptsächlich auf die Produktion der Hard-und Software spezialisiert und beliefert Palliativzentren, Kliniken und Altersheime in der gesamten DACH Region. Der Jahresumsatz beträgt rund 700.000 EUR. Das Unternehmen bewegt sich in einem klaren Zukunftsmarkt mit starkem Wachstumsdrang. Debitoren sind 25 größere, meist privat geführte Klinikverbände. Die gewährten Zahlungsziele strecken sich von 30 Tage bis hin zu 90 Tagen netto. Die Zahlungsziele werden eingehalten und die Reklamationsquote ist gering.
Mit verbesserter Bildverarbeitungstechnik soll ein Produktupdate entwickelt werden, um das Wohlbefinden der Patienten zu verbessern- Für die Umsetzung braucht das junge Unternehmen Liquidität, da Kliniken als Hauptabnehmer lange Zahlungsziele fordern. Sicherheiten sind kaum vorhanden. Zudem ist die eigene Kompetenz im Forderungsmanagement und Mahnwesen noch gering, zeitliche Ressourcen generell knapp. Der Aufbau von spezialisierten Abteilungen steht erst noch an.
Mit Factoring konnte das Start-up seinen Herausforderungen begegnen, den Cash Conversion Cycle signifikant optimieren und so Liquidität für die geplanten Investitionen generieren. Zudem profitierten die Gründer und deren Kundenbeziehungen vom professionellen Debitorenmanagement durch A.B.S. Durch den inkludierten Forderungsausfallschutz wurden zusätzlich Sicherheit und Planbarkeit geschaffen; schlaflose Nächte wurden reduziert.
Ergebnis: Durch den Verkauf der offenen Forderungen konnte gebundenes Kapital freigesetzt und das negative Working Capital optimiert werden – und zwar unabhängig vom Zahlungsverhalten der Abnehmer. Damit verbesserten sich auch die Bilanzkennzahlen und das Bankenrating. Die Entlastung von Buchhaltungsaufgaben setzte Ressourcen für das Kerngeschäft und die Akquise frei. Eine nachhaltige Finanzplanung wurde möglich.


