Blog
Deutsche Start-ups brauchen frisches Kapital
Start-ups in Deutschland stehen vor einer großen Herausforderung: fehlendes Kapital. Laut einer aktuellen Studie des Digitalverbands Bitkom benötigen deutsche Start-ups in den kommenden zwei Jahren durchschnittlich 2,4 Millionen Euro an zusätzlicher Finanzierung. Nur jedes dritte Start-up gibt an, bereits über ausreichende Mittel für die nächsten 24 Monate zu verfügen. Wie Factoring helfen kann.
Für 55 % der Gründer:innen ist die schwierige Finanzierungssituation das größte Hemmnis im deutschen Start-up-Ökosystem. Je nach Unternehmensgröße fällt der Kapitalbedarf sehr unterschiedlich aus:
-
Start-ups mit 1–3 Mitarbeitenden: rund 640.000 Euro
-
Start-ups mit 4–9 Mitarbeitenden: etwa 1,7 Millionen Euro
-
Start-ups mit 10–19 Mitarbeitenden: durchschnittlich 3,1 Millionen Euro
-
Start-ups mit 20+ Mitarbeitenden: bis zu 4,7 Millionen Euro
Besonders problematisch: Finanzierungsrunden dauern lange.
Start-up-Finanzierung bleibt eine zentrale Hürde
Im Schnitt vergehen fünf Monate bei Business Angels und sieben Monate bei Venture-Capital-Investoren, bis eine Runde abgeschlossen ist. Öffentliche Fördermittel spielen ebenfalls eine wichtige Rolle – jedes dritte Start-up (36 %) hat bereits staatliche Unterstützung erhalten.
„Auch wenn sich die Finanzierungssituation für Tech-Startups in Deutschland in den letzten Jahren verbessert hat, ist fehlendes Kapital nach wie vor die größte Hürde, um Teams aus Deutschland international erfolgreich zu machen“, sagt Bitkom-Geschäftsleiter Niklas Veltkamp. „Aus Sicht der Startups dauert es zudem zu lange, bis Finanzierungsrunden abgeschlossen sind.“
Factoring: Die unterschätzte Alternative mit fortlaufender Liquidität
Gerade in der Anfangsphase fehlt vielen Start-ups das nötige Kapital, um lange Zahlungsziele ihrer Kunden (bis zu 90 Tage) zu überbrücken. Genau hier setzt Factoring an – eine flexible Finanzierungslösung, die besonders für junge Unternehmen viele Vorteile bietet:
Häufig verfügen Existenzgründer und junge Unternehmen nicht über ausreichend (Start)Kapital, um bei längeren Zahlungszielen von bis zu 90 Tagen ihrer Kunden ihre Liquidität zu wahren. Neben schneller Liquidität innerhalb von 24 Stunden, Flexibilität und Sicherheit profitieren gerade Startups zudem von der professionellen Übernahme des Mahn- und Inkassowesens beim Full-Service-Factoring. Beim Forderungsverkauf sind die Voraussetzungen, die Kleinunternehmer und Existenzgründer erfüllen müssen, geringer als etwa bei der Vergabe von Bankkrediten. Dabei kann Factoring als Finanzierungsform auch begleitend zu anderen Finanzierungsinstrumenten eingesetzt werden und so nachhaltig für Liquidität und Entlastung des Start-ups sorgen.
Kostenloses eBook
Erfolgreiches
Unternehmenswachstum
für Start-ups
Zur Studie
Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 143 Gründer von IT- und Internet-Start-ups in Deutschland befragt. Die Fragestellungen lauteten „Wie schätzen Sie den Kapitalbedarf für Ihr Start-up in den nächsten zwei Jahren ein?“, „Wie ist Ihr Start-up finanziert?“, „Wie viele Monate hat es ab dem ersten Gespräch gedauert, bis dann letztlich eine Finanzierung zustande kam?“ und „Spielt das Thema Börsengang für Ihr Start-up eine Rolle?“.
