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Auslandsexpansion mit Exportfactoring:
5 typische Einsatzszenarien

Die Internationalisierung ist für viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) längst mehr als ein ambitioniertes Ziel – sie ist strategischer Wachstumstreiber. Der deutsche Mittelstand ist traditionell stark außenwirtschaftlich verflochten: Rund zwei Drittel aller mittelständischen Unternehmen sind bereits im Exportgeschäft aktiv – und erzielen hier einen erheblichen Anteil ihres Umsatzes. Doch der Weg in neue Märkte ist kein Selbstläufer. Wer erfolgreich international wachsen möchte, sollte die Herausforderungen nicht unterschätzen – insbesondere im Bereich der Finanzierung.

Erfolgsstrategien für Ihre Auslandsexpansion: Diese Fragen sollten Sie vorab klären

Unsere Erfahrung zeigt: Wer sich mit den folgenden Themen systematisch beschäftigt, legt das Fundament für eine erfolgreiche Internationalisierung:

  • Wie groß ist die Nachfrage im Zielmarkt?
  • Wie flexibel ist mein Geschäftsmodell, um auf kulturelle Besonderheiten reagieren zu können?
  • Wie wird die Organisation im Zielland aufgesetzt? Welche Infrastruktur ist dazu vorhanden?
  • Wie wird im Ausland für Rechtssicherheit gesorgt? Wie begegnet man Korruption und schützt das geistige Eigentum?
  • Welche personellen Ressourcen mit Auslandserfahrung, Sprachkenntnissen und Fachwissen, z.B. in Bezug auf Steuerfragen, stehen zur Verfügung?
  • Mit welchen Netzwerkpartnern kann man vor Ort kooperieren?
  • Welche Risiken birgt der Zielmarkt? Wie ist z.B. die lokale Zahlungsmoral?
  • Welche finanziellen Ressourcen stehen für die Expansion und notwendige Investitionen zur Verfügung?

Export braucht Liquidität – und die passende Finanzierung

Eine KfW-Studie zeigt: Für viele mittelständische Unternehmen sind Finanzierungsengpässe das größte Hindernis auf dem Weg ins Ausland. Wer nicht über ausreichend Eigenkapital verfügt, hat oft Schwierigkeiten, zusätzliche Bankkredite zu erhalten – gerade in volatilen Märkten oder bei Unsicherheit über Rückzahlungsrisiken.

Unternehmen, die einen vergleichsweise hohen Eigenkapitalanteil aufweisen, fällt der Schritt ins Ausland leichter. Zum einen haben Sie eher Zugang zu Krediten mit guten Konditionen, zum anderen ist die Abhängigkeit von Bankkrediten ohnehin geringer. Aber auch für Unternehmen mit einem geringeren Eigenkapitalanteil gibt es Möglichkeiten der Finanzierung. In jedem Fall muss aber der Zugang zu langfristigen und vertrauenswürdigen Finanzierungsquellen gesichert sein. Nur so ist ein Unternehmen in der Lage, auf Marktschwankungen oder unvorhergesehene Ereignisse zu reagieren.

Hier kommt Exportfactoring ins Spiel: eine bankenunabhängige, flexible Finanzierungslösung, die sich besonders für kleine und mittlere Unternehmen eignet. Exportfactoring ist ein Finanzierungstool, bei dem Sie Ihre offenen Auslandsforderungen an A.B.S. Global Factoring verkaufen – und im Gegenzug innerhalb von 24 bis 48 Stunden bis zu 90 % der Rechnungssumme ausgezahlt bekommen. Der Rest folgt bei Zahlung durch den Kunden.

„Exportfactoring bietet mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit, internationale Chancen zu nutzen, ohne sich durch lange Zahlungsziele oder schwierige Bonitätsprüfungen ausbremsen zu lassen.“

Markus Wolf, Mitglied der Geschäftsleitung der A.B.S.

5 typische Szenarien, in denen Exportfactoring hilft

Szenario 1: Ihr Unternehmen benötigt mehr Betriebskapital

In neue Märkte zu investieren und international zu wachsen, ist kapitalintensiv. Als Unternehmer mit Expansionsambitionen müssen Sie im anvisierten Land häufig neue Mitarbeiter rekrutieren, Lagerbestände aufbauen und Marketingaktivitäten durchführen. Durch den Verkauf der offenen Forderungen mittels Exportfactoring erhält Ihr Unternehmen Zugang zu einem höheren Betriebskapital, das zudem noch im gleichen Maße mitwächst wie der Umsatz. Die Finanzierung erfolgt dabei direkt bei Rechnungsstellung und bewirkt einen sofortigen Liquiditätszufluss.

Szenario 2: Sie müssen längere Zahlungsziele gewähren

Verhandeln Sie mit ausländischen Kunden kann es manchmal von entscheidender Bedeutung sein, längere Zahlungsziele anzubieten, um ein Geschäft abschließen zu können. Das gilt umso mehr, weil die Zahlungsoption „Vorkasse“ oftmals reichlich unbeliebt ist. Vielmehr sind in manchen Ländern 60 bis 90 Tage oder sogar noch längere Zahlungsziele üblich.

Längere Zahlungsfristen können aber auch ein Absatzinstrument darstellen. Motivieren sie den Kunden doch des Öfteren, größere Mengen abzunehmen. Dadurch steigt die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens gegenüber anderen Unternehmen. Damit die langen Zahlungsziele nicht zur Geduldsprobe für Sie und Sie nicht zum Kreditgeber für Ihre Auslandskunden werden müssen, übernimmt die A.B.S. Global Factoring die sofortige Bezahlung Ihrer Rechnung direkt nach Lieferung der Ware oder Leistung.

So sind Sie sehr schnell liquide – unabhängig vom Zahlungsverhalten Ihrer Abnehmer – und können selbst in stärkerem Maße Skonti und Rabatte nutzen, um dadurch Ihre Einkaufskonditionen zu senken und Ihren Ertrag zu steigern. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.

Szenario 3: Sie kennen Ihre Abnehmer noch nicht gut genug

Eine gute Kundenkenntnis ist ein wirksamer Schutz vor Forderungsausfällen. Doch nicht immer weiß man selbst ganz genau, mit wem man Geschäfte macht. Zudem gilt in Zeiten von Globalisierung und Digitalisierung: Der persönliche Kontakt zum Kunden ist nicht immer gewährleistet.

Geraten Sie hier an schwarze Schafe, kann das mit Zahlungsausfällen verbunden sein und für Ihr Unternehmen richtig teuer werden. So ist das Ausfallrisiko bei Auslandsgeschäften in den letzten Jahren spürbar angestiegen.

Beim Exportfactoring prüfen wir die Bonität Ihrer Kunden und versichern Sie neben der üblichen Absicherung von Auslandsgeschäften durch Hermes-Bürgschaften, Ausfuhr-Pauschal-Gewährleistung und Garantien/Akkreditiven zu 100 % vor Forderungsausfall. Ihr Vorteil ist ein umfassendes Sicherheitspaket.

Szenario 4: Ihr Kunde möchte in Landeswährung zahlen

Es kann ein großer Wettbewerbsvorteil sein, dem Kunden anzubieten, sowohl in seiner lokalen Währung als auch auf ein inländisches Bankkonto zu zahlen. Denn oftmals verlangen Banken hohe Gebühren für Auslandsüberweisungen.

Die Eröffnung eines Bankkontos in einem anderen Land kann jedoch äußerst schwierig, teuer und gefühlt nahezu unmöglich sein. Mit der A.B.S.-Finanzierungslösung für den Export können Sie Ihren Kunden ermöglichen, in ihrer lokalen Währung zu bezahlen, während Sie die Zahlungen von uns in EURO oder der gewünschten Währung erhalten. Denn: A.B.S. bietet Exportfinanzierungen in den größten Währungen an und kann in vielen europäischen Ländern lokale Bankkonten für Zahlungen zur Verfügung stellen.

Szenario 5: Ihnen fehlt das Know-how für das internationale Forderungsmanagement

Ein stringentes Forderungsmanagement erfordert schon im Inland ein hohes Maß an Professionalität. Über Ländergrenzen hinweg ist das noch weitaus schwieriger. Sprachbarrieren, Währungsrisiken oder abweichende Rechtssysteme sind nur einige von vielen Faktoren, die dies erschweren.

Hierzu benötigen Sie erfahrenes Personal und selbst dann ist ein professionelles Debitorenmanagement aus räumlicher Distanz eine große Herausforderung. Legen Sie alle damit verbundenen Aufgaben – von der Buchhaltung über das Mahnwesen bis zur Rechtsverfolgung und zum Inkasso im Ernstfall – in die Hände von erfahrenen Spezialisten, sparen Sie Zeit, Nerven und in der Regel auch eine Menge Geld.

Fazit: Mit Exportfactoring sicher in neue Märkte wachsen

Exportfactoring ist mehr als nur ein Finanzierungsinstrument – es ist Ihr strategischer Begleiter beim Schritt in internationale Märkte. Wenn Sie…

  • Ihre Liquidität sichern wollen

  • sich vor Zahlungsausfällen schützen möchten

  • und planbar und solide wachsen wollen,

…dann sprechen Sie mit uns.