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Private Equity und Factoring:
Das Erfolgsduo für moderne Unternehmensfinanzierung

In einer Zeit multipler Krisen, wirtschaftlicher Unsicherheiten und wachsender Herausforderungen denken viele Familienunternehmen über einen Teilverkauf oder den kompletten Verkauf ihres Unternehmens nach. Besonders häufig spielt dabei eine ungeklärte Nachfolge eine zentrale Rolle. Die Folge: Private Equity (PE) gewinnt zunehmend an Attraktivität – oft kombiniert mit Factoring als flexible, bankenunabhängige Finanzierungsform.

Dynamische Finanzierungslösungen für moderne Unternehmen

Eine PwC-Studie aus 2023 zeigt: Rund 90 % der befragten Familienunternehmen können sich eine Private-Equity-Beteiligung vorstellen – vor zehn Jahren lag die Bereitschaft noch bei 61 %, 2011 sogar nur bei 18 %. Insbesondere in Restrukturierungsphasen, bei Carve-outs oder im Rahmen von Post-Insolvenz-Szenarien ist ein schlagkräftiges Finanzierungsduo gefragt. Private Equity und Factoring erweisen sich in diesen Fällen als perfekte Partner: Sie sichern Liquidität, schaffen Handlungsspielraum – und ermöglichen nachhaltiges Wachstum.

Kurz erklärt:
Was ist Private Equity?

Private Equity bezeichnet außerbörsliches Beteiligungskapital, das von Investoren in nicht börsennotierte Unternehmen eingebracht wird – mit dem Ziel, deren Wert zu steigern und strategisch weiterzuentwickeln. Diese Investoren, oft PE-Firmen, suchen gezielt nach Unternehmen mit Potenzial für erhebliche Wertsteigerungen. Ihre Zielunternehmen befinden sich häufig in speziellen Situationen wie Übergangs- oder Umstrukturierungsphasen, bei denen eine strategische Neuausrichtung oder operative Verbesserungen erforderlich sind.

Typische PE-Zielunternehmen:

  • Unternehmen in Übergangs- oder Umbruchphasen

  • Gesellschaften ohne geregelte Nachfolge

  • Abspaltungen aus Konzernen (Carve-outs)

  • Firmen mit hohem Wachstumspotenzial

Private-Equity-Investoren bringen nicht nur Kapital, sondern auch Management-Expertise, strategische Netzwerke und klare Wachstumsziele mit – meist mit einer mittelfristigen Exit-Strategie.

Was ist Factoring?

Factoring ist eine moderne Form der Unternehmensfinanzierung, bei der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an ein Factoring-Institut verkauft werden. Der Vorteil: Unternehmen erhalten sofortige Liquidität – bis zu 90 % des Rechnungsbetrags innerhalb von 24–48 Stunden.

Dies kann besonders für Unternehmen wichtig sein, die längere Zahlungsziele für ihre Kunden haben oder die schnelle Zahlungen benötigen, um ihre laufenden Betriebskosten zu decken. Zudem reduziert Factoring das Kreditrisiko für das Unternehmen, da die Factoring-Gesellschaft das Risiko des Forderungsausfalls übernimmt. Dies kann für Unternehmen, die sich vor dem Risiko verspäteter oder ausbleibender Zahlungen schützen wollen, von großem Vorteil sein. Da Factoring den Verkauf von Forderungen und nicht die Aufnahme eines Kredits darstellt, erhöht es nicht die Verschuldung des Unternehmens. Dies kann ein wichtiger Aspekt für Unternehmen sein, die ihre Bilanzstruktur verbessern oder keine zusätzlichen Schulden aufnehmen möchten.

Factoring bedeutet also:

  • Unabhängigkeit vom Zahlungsverhalten der Kunden

  • Kein klassisches Darlehen, sondern Finanzierung über bereits erbrachte Leistung

  • Schutz vor Zahlungsausfällen (Delkredere)

  • Entlastung im Debitorenmanagement (inkl. Mahnwesen und Bonitätsprüfung)

"Wir haben zahlreiche Fälle erlebt, in denen die richtige Finanzierungsstrategie, insbesondere die Kombination aus Private Equity und Factoring, den Unterschied zwischen Stagnation und Wachstum bedeutet hat. Unsere Erfahrung zeigt, dass Unternehmen, die diese Synergien nutzen, oft schneller und nachhaltiger wachsen."

Helmut Karrer
Vorstand, A.B.S. Global Factoring AG

Gemeinsam stark

Warum Private Equity und Factoring eine perfekte Kombination für Unternehmenswachstum sind

Wachstumsfinanzierung
durch Factoring

In den frühen Phasen nach der Übernahme durch eine PE-Firma ist schnelles Wachstum oft ein primäres Ziel. Factoring ermöglicht es Unternehmen, ihr Wachstum zu finanzieren, ohne traditionelle, oft langsamere Kreditquellen zu nutzen. Dies ist besonders wertvoll in Phasen, in denen schnelle Entscheidungen und Handlungen erforderlich sind.

Finanzierungshebel
als Vorteil

Factoring ermöglicht eine bis zu 90%ige Vorfinanzierung der Forderungen, was einen signifikant höheren Liquiditätszufluss im Vergleich zu anderen Finanzierungsoptionen darstellt. Diese sofortige Liquidität kann neben der Bedienung der Lieferanten für Investitionen, Schuldenabbau oder operative Verbesserungen verwendet werden.

Unterstützung der
Selbstfinanzierung

PE-Firmen bevorzugen häufig, dass sich ihre Portfoliounternehmen selbst tragen und finanzieren. Durch Factoring können Unternehmen ihr Working Capital optimieren und sich effektiv aus eigenen Mitteln finanzieren. Dies passt gut zur Philosophie vieler PE-Investoren, die Wert auf finanzielle Eigenständigkeit und Effizienz legen.

Flexibilität
des Factoring

Factoring ist ein dynamisches Finanzierungsinstrument, das sich an die Bedürfnisse des Unternehmens anpasst. Diese Flexibilität ist für PE-Firmen attraktiv, da sie es ermöglicht, Finanzierungsstrategien an unterschiedliche Geschäftszyklen und Marktbedingungen anzupassen.

Private Equity und Factoring entwickeln eine syner­getische Kraft für Unternehmens­fortschritt und Wachstum

Die Verbindung von Private Equity und Factoring bietet Unternehmen in Veränderungs- oder Wachstumsphasen eine kraftvolle Finanzierungsbasis. Während PE strategische Neuausrichtung und Kapital einbringt, sichert Factoring laufende Liquidität, Planbarkeit und Schutz vor Ausfällen.

Ob Restrukturierung, Carve-out oder Wachstumsexpansion: Mit der A.B.S. Global Factoring AG haben Sie einen Partner an Ihrer Seite, der maßgeschneiderte Factoring-Lösungen für PE-finanzierte Unternehmen entwickelt – mit Weitblick, Erfahrung und Innovationskraft.