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Finanzierung für Landwirte in Österreich:
Wie Factoring Liquidität sichert
Die Landwirtschaft in Österreich stehen aktuell vor großen Herausforderungen. Steigende Kosten, schwankende Marktpreise und hohe Zinsen belasten die Betriebe, während Investitionen in moderne Technik und Nachhaltigkeit immer dringlicher werden. Gleichzeitig kommen Zahlungen von Abnehmern oft verspätet – die laufenden Ausgaben aber nicht. Das Ergebnis: Liquiditätsengpässe, die den Handlungsspielraum vieler Landwirte einschränken. Eine Lösung bietet Factoring – eine flexible Form der Finanzierung, die sofortige Liquidität schafft, ohne neue Kreditschulden.
Steigende Kosten – lange Zahlungsziele
Wer in der Landwirtschaft arbeitet, weiß es: Die Kosten laufen nicht im gleichen Tempo ein wie die Einnahmen.
- Der Traktor braucht ein Ersatzteil,
- die Erntehelfer wollen bezahlt werden,
- Diesel, Saatgut und Futter werden fällig – lange bevor die Kunden ihre Rechnungen begleichen.
Dieses Auseinanderfallen von Ausgaben und Einnahmen führt zu einer dauerhaften Belastung der Liquidität. Hinzu kommt, dass gerade Investitionen in moderne Technik oder nachhaltige Bewirtschaftung nicht warten können – wer zögert, verliert Wettbewerbsfähigkeit. Für viele Betriebe bedeutet das einen ständigen Balanceakt zwischen laufenden Verpflichtungen und dem Wunsch, in die Zukunft zu investieren.
Liquiditätsdruck in Zahlen
Zahlungsziele im Agrarsektor liegen durchschnittlich bei 30–60 Tagen.
Betriebsmittel und Löhne müssen meist innerhalb von 14 Tagen bezahlt werden.
Österreichische Landwirte investieren jährlich über 1,2 Mrd. € in Maschinen und Technik – Kapital, das nicht gebunden sein darf.
Finanzierung in der Landwirtschaft: Klassischer Kredit oder Factoring?
Viele Landwirte greifen reflexartig zum klassischen Kredit, wenn Geld fehlt. Doch das bedeutet: neue Schulden, lange Prüfprozesse und oft zusätzliche Sicherheiten.
Factoring hingegen bietet eine schnelle, bankenunabhängige Lösung:
- Offene Rechnungen werden an die A.B.S. Factoring AG verkauft – eine Factoring-Bank in Familienbesitz mit über 40 Jahren Erfahrung in Österreich.
- Innerhalb von 24 Stunden erhalten Landwirte bis zu 90 % der Rechnungssumme auf ihr Konto. Die restlichen 10 % folgen nach Eingang der Zahlung.
- Obendrauf übernimmt die A.B.S. Factoring AG das Delkredere und sichert vor Forderungsausfällen im Rahmen eines vereinbarten Limits ab.
So entsteht genau das, was in der Landwirtschaft zählt: Handlungsfreiheit im richtigen Moment.
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Mehr als Finanzierung: Entlastung im Büro
Neben Liquidität bietet Factoring für Landwirte auch organisatorische Vorteile. Auf Wunsch übernimmt die A.B.S. Factoring AG:
- Bonitätsprüfung von Kunden und Debitorenmanagement
- Überwachung der Zahlungseingänge
- Mahnwesen und Forderungsmanagement
Bleiben Zahlungen aus, kümmert sich die Tochtergesellschaft Eurincasso GmbH professionell und fair darum – das Risiko sinkt, während die Kundenbeziehung erhalten bleibt.
Vorteile von Factoring in der Landwirtschaft
Landwirte und Lohnunternehmer, die Factoring in Österreich nutzen, profitieren gleich mehrfach:
Mit sofortiger Liquidität können Landwirte Skonti und Mengenrabatte voll ausschöpfen. Dadurch sinken die laufenden Kosten spürbar, und die Wettbewerbsfähigkeit steigt.
Moderne Maschinen, Digitalisierung oder nachhaltige Bewirtschaftungsmethoden erfordern Kapital. Factoring macht diese Investitionen möglich – ohne den Ballast zusätzlicher Kredite.
Factoring wächst automatisch mit dem Umsatz. Je mehr ein Betrieb verkauft, desto größer wird auch der Finanzierungsrahmen. Das verschafft Planbarkeit, ohne dass immer wieder neue Anträge gestellt werden müssen.
Fazit: Finanzierung für Landwirte mit Zukunft
Ob Lohnunternehmer oder Landwirt – Factoring ist mehr als eine kurzfristige Finanzhilfe. Es ist eine strategische Finanzierungslösung für die Landwirtschaft in Österreich.
Gerade in Zeiten steigender Kosten und unsicherer Märkte bietet Factoring:
- Sofortige Liquidität
- Mehr Sicherheit
- Planbare Zukunft
In der Landwirtschaft entscheidet oft ein einziger Tag. Ob Saat oder Ernte – wer nicht rechtzeitig handeln kann, verliert. Factoring sorgt dafür, dass das Geld dann da ist, wenn es gebraucht wird – nicht erst Wochen später.
Andreas Draxler Mag. (FH)
Vorstandsmitglied A.B.S. Factoring AG